ein Besuch bei der Wilden Hilde

Endlich war es soweit. Am letzten Wochenende machte sich ein Teil vom Vegangebiet-Ruhr auf den Weg nach Oldenrode zur Wilden Hilde. Mit im Gepäck, eine Spende von 352,- €. Seit Januar sammelt der Verein für den Hof und wird dies auch weiterhin fortsetzen.

Schon bei der Ankunft wurde uns klar, dass dieser Lebenshof etwas ganz Besonderes ist. Liebe, Zeit und viel Platz für die Tiere zeichnen diesen tollen Hof aus. Nach einem freundlichen Empfang durften wir direkt Kontakt zu den tierischen Hofbewohnern aufnehmen.

Besuch bei der Wilden Hilde (Doku)

Jedes Tier wird so angenommen wie es ist und individuell betreut. So wird für den jüngsten Hofbewohner, ein kleines Kälbchen namens Otto, frischer Löwenzahn gesammelt, um es unter sein Futter zu mischen, damit er besser frisst. Die Größe und die Gutmütigkeit der Kühe haben uns sehr beeindruckt. Auf Zuruf kamen sie zum Teil an galoppiert und warteten dann auf Knäckebrot und Streicheleinheiten.

Nach einer ruhigen Nacht und einem Frühstück an der frischen Luft mit Kater Neo durften wir dann die Schweinebande kennenlernen. Die Schweine tragen dazu bei, dass der Alltag auf dem Hof nicht langweilig wird. Immer wieder denken sie sich etwas Neues in puncto Gemeinschaftsarbeit aus. Diesmal hatten sie ihren kollektiven Plan, einer gemeinschaftlichen Suhle, in die Tat umgesetzt. Mit vollem Erfolg. Unter quiekenden Protest schauten sie dabei zu wie wir die Unterkunft wieder trocken legten. Bei einem gemeinschaftlichen Mittagessen erfuhren wir mehr über die Arbeit auf dem Hof und die zukünftigen Pläne. Schön zu sehen, dass es Menschen gibt, die mit soviel Herzblut und Engagement beim Tierschutz sind. Zum guten Schluss durften wir noch das Maskottchen die Wilde Hilde persönlich kennenlernen. Gegen Mittag zogen wir wieder Richtung Ruhrgebiet.

Hier einige Impressionen von der Wilden Hilde:

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